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Löwenzahnextrakt herstellen: Vom Hausmittel zur Bio-Qualität – Was die Fermentation besser macht

Der Löwenzahn (Taraxacum officinale) ist mehr als nur ein robustes „Unkraut“. Seit Jahrhunderten wird die leuchtend gelbe Pflanze in der Volksmedizin geschätzt und findet ihren Weg als vitalstoffreiches Wildkraut in die Küche. Die Herstellung eines Löwenzahnextrakts ist eine klassische Methode, um die wertvollen Bitterstoffe und sekundären Pflanzenstoffe der Pflanze zu konservieren und konzentriert nutzbar zu machen.

Doch während traditionelle Ansätze wie Tee oder Alkoholtinkturen leicht zu Hause angewendet werden können, setzt die moderne, gesundheitsbewusste Konsumentin auf innovative Verfahren. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Löwenzahnextrakt herstellen können, beleuchten die traditionelle Wirkung und erklären, warum fermentierte Extrakte wie unser Löwenzahn-Extrakt einen qualitativen Sprung in der Bioverfügbarkeit und Reinheit darstellen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Traditionelle Herstellung: Löwenzahnextrakt wird klassisch als Tinktur (Alkohol-Extraktion) oder als starker Tee gewonnen.

     

  • Fokus auf Inhaltsstoffe: Die wertvollsten Bestandteile sind Bitterstoffe (Sesquiterpenlactone) und Phenolverbindungen, die traditionell die Verdauung und Leberfunktion unterstützen.

     

  • Moderne Innovation (USP): Die Fermentation mit Milchsäurebakterien verbessert die Haltbarkeit, optimiert die Bioverfügbarkeit und bietet eine natürliche, alkoholfreie Alternative ohne Konservierungsstoffe.

     

  • Sicherheit & Qualität: Hochwertige Extrakte aus kontrolliert biologischem Anbau minimieren das Risiko von Schadstoffbelastung durch Wildsammlung.

Hinweis: Bei Unsicherheiten, bestehenden Krankheiten oder der Einnahme von Medikamenten sollten Sie vor der Anwendung von pflanzlichen Präparaten stets ärztlichen Rat einholen.

Herstellungsmethoden und Nutzerfragen

Wie stellt man Löwenzahnextrakt her? (DIY vs. Professionelle Fermentation)

Die Herstellung von Löwenzahnextrakt kann auf unterschiedliche Weise erfolgen, je nachdem, ob man die traditionelle Hausmittel-Methode oder einen modernen, bioverfügbaren Extrakt anstrebt.

1. Die traditionelle Methode: Löwenzahn-Tinktur (Alkohol-Extrakt)

Die klassische Tinktur ist die gängigste Form, Löwenzahnextrakt herstellen zu können. Hierbei werden frische oder getrocknete Löwenzahnwurzeln und -blätter in hochprozentigen Alkohol (mindestens 40 % Vol.) eingelegt. Der Alkohol löst die fett- und wasserlöslichen Inhaltsstoffe, konserviert sie und macht sie für den späteren Verzehr konzentriert verfügbar.

  • Vorteil: Einfache Herstellung, lange Haltbarkeit.
  • Nachteil: Hoher Alkoholgehalt, Inhaltsstoffe werden nicht enzymatisch aufgeschlossen.

2. Die innovative Methode: Fermentierter Löwenzahn-Extrakt

Hochwertige Extrakte – wie der Löwenzahn-Extrakt von Herrens Mark – nutzen die Kraft der Fermentation. Hierbei wird der frisch gepresste Saft der Pflanze mit Milchsäurebakterien (Lactobacillus-Kulturen) fermentiert. Die Fermentation ist ein biotechnologisches Verfahren, das nicht nur konserviert, sondern auch die Bioverfügbarkeit der sekundären Pflanzenstoffe steifern kann und gleichzeitig einen Alkoholzusatz unnötig macht.

  • Vorteil: Verbesserte Aufnahme der Inhaltsstoffe, Bio-Qualität, frei von Alkohol und künstlichen Zusatzstoffen.
  • Nachteil: Erfordert spezielle Ausrüstung und Know-how.

Was macht Löwenzahnextrakt mit dem Körper?

Löwenzahn enthält eine Vielzahl wertvoller sekundärer Pflanzenstoffe, darunter Bitterstoffe (Sesquiterpenlactone), Phenolverbindungen, Mineralstoffe wie Kalium sowie präbiotisches Inulin in der Wurzel.

Die primäre Wirkung wird in der Volksmedizin seinen Bitterstoffen zugeschrieben: Diese regen bereits im Mund die Speichel- und Magensaftsekretion an, was wiederum die Produktion von Galle in der Leber fördern kann.

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Löwenzahn-Extrakten auftreten?

Löwenzahn gilt bei bestimmungsgemäßer Anwendung als gut verträglich. Nebenwirkungen treten nur selten auf und sind meist mild.

Mögliche, wenngleich seltene, Reaktionen können sein:

  • Magen-Darm-Beschwerden: Durch die stark anregende Wirkung der Bitterstoffe können in seltenen Fällen leichte Magenverstimmungen auftreten.
  • Allergische Reaktionen: Als Korbblütler kann Löwenzahn bei Personen mit einer bekannten Allergie gegen diese Pflanzenfamilie (z.B. Kamille, Arnika) allergische Reaktionen auslösen.

Wo kann man hochwertigen Löwenzahnextrakt kaufen?

Die Wahl des Extrakts sollte sich an Kriterien wie Qualität, Inhaltsstoffen und Reinheit orientieren.

Kaufkriterien für gesundheitsbewusste Konsumenten:

  • Bio-Qualität (Kontrollierter Anbau): Wichtig, da Wildsammlungen oft Schadstoffe (Schwermetalle, Pestizide) aus dem Boden anreichern können.
  • Alkohol- und Zusatzstofffreiheit: Ein fermentierter Extrakt kommt ohne Konservierungsmittel aus und bietet eine Alternative zur alkoholhaltigen Tinktur.
  • Flüssige Darreichungsform: Ein schonend gewonnener Saftextrakt kann eine höhere Bioverfügbarkeit aufweisen als ein getrocknetes Pulver in Kapseln.

Ein Beispiel für ein Produkt, das diese Kriterien erfüllt, ist der fermentierte, biologische Löwenzahn-Extrakt von Herrens Mark, der die traditionelle Pflanzenkraft mit modernen Fermentationsprozessen verbindet.

FAQ- Häufig gestellte Fragen


Kann ich Löwenzahnextrakt täglich einnehmen?

Ja, hochwertige, fermentierte Löwenzahnextrakte eignen sich zur täglichen Einnahme als Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung der allgemeinen Ernährung. Halten Sie sich dabei an die Dosierungsempfehlung des Herstellers.

Was ist der Unterschied zwischen Löwenzahn-Tee und Extrakt?

Löwenzahn-Tee ist ein wässriger Auszug mit niedriger Konzentration, während ein Extrakt (z.B. Tinktur oder fermentierter Saft) die Inhaltsstoffe der Pflanze in hochkonzentrierter Form enthält.

Wer sollte keinen Löwenzahnextrakt einnehmen?

Personen mit Gallensteinleiden, einem Verschluss der Gallenwege oder einer bekannten Allergie gegen Korbblütler sollten vor der Einnahme von Löwenzahnextrakt ärztlichen Rat einholen.

Ist der Milchsaft im Löwenzahn giftig?

Nein, der weiße Milchsaft im Löwenzahn ist nicht giftig, kann aber bei empfindlicher Haut leichte Reizungen hervorrufen und schmeckt sehr bitter.

Ist Fermentation besser als Trocknung bei Pflanzenextrakten?

Die Fermentation kann die Bioverfügbarkeit von Inhaltsstoffen verbessern, die Verträglichkeit erhöhen und die Haltbarkeit ohne zusätzliche Konservierungsstoffe gewährleisten, was oft als qualitative Verbesserung gegenüber einfacher Trocknung gil

 

 

Inhaltsverzeichnis

Bild von Michael Mohr Jensen

Michael Mohr Jensen

Michael ist Inhaber und Geschäftsführer von Herrens Mark. Er verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung als Bio-Gemüse- und Kräuterproduzent und hat daher einen fundierten und bodenständigen Fokus auf Pflanzen und Pflanzenzucht. In 2010 übernahm er die Produktion des fermentierten Löwenzahnextrakts und gründete kurz darauf, in 2013, das Unternehmen Herrens Mark. Heute produziert und entwickelt Herrens Mark Nahrungsergänzungsmittel in Form von fermentierten Kräuterextrakten, beispielsweise aus Rotklee, Löwenzahn und Echinacea. In diesem Zusammenhang verfügt er über mehr als 7 Jahre Erfahrung in Forschungs- und Entwicklungskooperationen mit akademischen Einrichtungen wie der Universität Aarhus (AUH), der Universität von Süddänemark und dem Kings College London. Er hat auch an Projekten gearbeitet, die von Future Food Innovation (FFI), der dänischen Behörde für Wissenschaft, Technologie und Innovation, unterstützt wurden. Sein Arbeitsgebiet umfasst die Entwicklung und Nutzung von Pflanzenvitalität, Pflanzeneigenschaften und dokumentierter Forschung.